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Klaus-Riedel-47 Dr. Klaus Riedel Kinder- u. Jugendlichen- Psychotherapeut

Über mich

Grundlage meiner Tätigkeit ist ein humanistischen Welt- und Menschenbild, welches ich bereits in meinem ersten Studium kennengelernt habe und was seither prägend für mich und meine Arbeit ist. Ich gehe davon aus, dass alle Menschen die Kraft und die Fähigkeiten für Wachstum und Veränderungen in sich tragen. Manchmal sind diese Fähigkeiten oder Teile davon im Laufe des Lebens verloren gegangen oder in ihrer Entfaltung gehemmt oder behindert worden. Ich versuche, diese verborgenen Kompetenzen in wertschätzender Atmosphäre und gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen, Eltern und Bezugspersonen aufzuspüren und wieder lebendig werden zu lassen, um eine weitere Entfaltung der Persönlichkeit zu ermöglichen.

Zu Beginn meiner Berufstätigkeit war ich zehn Jahre in der Beratungsstelle eines Kinderschutz-Zentrums tätig, in dem ich schwerpunktmäßig mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen nach sexueller oder körperlicher Misshandlung und Vernachlässigung gearbeitet habe. Parallel dazu fand ein reger fachlicher Austausch mit KollegInnen aus anderen Kinderschutz-Zentren in Deutschland statt, der wiederum zu ersten Vorträgen, Seminaren und Veröffentlichungen führte.

Im Zuge des neu entstandenen Psychotherapeutengesetzes beendete ich meine angestellte Berufstätigkeit im öffentlichen Dienst, und nutzte im Jahr 2000 die Chance der Eröffnung einer eigenen Psychotherapeutischen Praxis (TP) in Bielefeld.

Parallel zur Praxistätigkeit bin ich im Rahmen meiner tiefenpsychologisch fundierten und gesprächspsychotherapeutischen Lehrpraxis als Dozent, Supervisor und Selbsterfahrungsleiter an verschiedenen Lehrinstituten tätig und von der Bezirksregierung Düsseldorf als Prüfer im Rahmen der staatlichen Abschlussprüfung für Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen nach dem PsychThG ernannt.

 

Vita

Jahrgang 1963, verheiratet, 2 Kinder

Seit 2000 Psychotherapeutische Praxis

1990-1999 Beratungsstelle Kinderschutz-Zentrum

1989-1990 Stadtteilarbeit im sozialen Brennpunkt

1988-1989 Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche

2007 Promotion (Dr. phil.) Uni Siegen

2004 Diplom in Erziehungswissenschaften (Dipl.-Päd.) Uni Bielefeld

1998 Diplom in Sozialpädagogik (Dipl. Soz.-Päd.) FH Bielefeld

1988 Diplom in Sozialarbeit (Dipl. Soz.-arb.) FH Bielefeld

 

Ehrenamtliche und berufs-/ verbandspolitische Aktivitäten

Vorsitzender der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen Ostwestfalen-Lippe KJP-OWL (seit 2003)

Prüfer im Rahmen der Staatlichen Abschlussprüfung für Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen nach dem PsychThG (seit 2010)

Sprecherrat des Fachverbandes der Personzentrierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in Deutschland (PBKJ) (2004 – 2006)

Mitglied der Psychotherapeutenkammer NRW und stellv. Vorsitzender im Ausschuss für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (2001 – 2005)

Vize-Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen (BKJ-NRW) (1999 – 2001)

Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren (1991 – 1998)

 

Presseartikel

Artikel „Psychotherapeut erklärt Kindheitstrauma“: Neue Westfälische, 23.07.2019. Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion” , Autor: Ansgar Mönter

Artikel „Eine sanfte Methode“: Neue Westfälische, 19.04.2019. Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion” , Autorin/Fotografin: Angela Bendeili

Artikel „Wissen sorgt für Entlastung“: aus „Neue Westfälische, 17.02.2012. Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion” , Autor: Carsten Blumenstein

 

Mitglied in Berufs- und Fachverbänden

bkj Berufsverband der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen 

bvvp Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten

DeGPT Deutsche Gesellschaft für Psychotraumatologie

EMDRIA Fachgesellschaft für EMDR 

GwG Gesellschaft Personzentrierte Psychotherapie und Beratung

KJP-OWL Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen OWL

KKJPWL Kompetenznetz der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen Westfalen-Lippe 

MEDI-OWL Fachübergreifendes Praxisnetz MEDI-OWL

PTK-NRW Psychotherapeutenkammer Nordrhein-Westfalen

VPKJ Verband für Personzentrierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

 

Veröffentlichungen

  • Riedel, K. (1993): Der Teufelskreis der Gewalt wird fortgesetzt
    in: SozialExtra, 9, 14-15.

  • Riedel, K. (1994): Strafanzeige bei sexueller Misshandlung
    in: Unsere Jugend, 6, 244-247.

  • Riedel, K. (1994): Verdacht auf sexuelle Misshandlung
    in: LOGOS Interdisziplinär, 3, 184-191.

  • Riedel, K. (1998): Blockaden überwinden – Wege entwickeln. Hilfsmöglichkeiten bei einem Verdacht auf sexuelle Misshandlung
    in: Person-zentriert, 1, 3-14.

  • Riedel, K.; Winkler, I. (1998): Die Bedeutung des Parallel-Spiels für die Spieltherapie
    in: Person-zentriert, 1, 15-20.

  • Riedel, K. (2002): Personzentrierte Kindertherapie bei sexueller Misshandlung. In: Boeck-Singelmann, Hensel, u.a. (Hrg.): Personzentrierte Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen, 185-208. Göttingen: Hogrefe.

  • Riedel, K. (2004): Personzentrierte Kinderpsychotherapie bei sexuellem Missbrauch. In: Wilhelm Körner / Albert Lenz (Hrsg.): Sexueller Missbrauch, 340-354. Band I: Grundlagen. Göttingen: Hogrefe.

  • Riedel, K. (2008): Empathie bei Kindern psychisch kranker Eltern. Köln: GwG-Verlag.

  • Riedel, K. (2009): Personzentrierte Kinderpsychotherapie bei Kindern psychisch kranker Eltern. In: Michael Behr / Dagmar Hölldampf / Dorothea Hüsson (Hrsg.): Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen. Personzentrierte Methoden und interaktionelle Behandlungsansätze, 265-283. Göttingen: Hogrefe.

  • Riedel, K. (2011): Empathie und Therapie bei Kindern psychisch kranker Eltern. Köln: Die Kinderschutz-Zentren.

  • Hüsson, D.; Döring, E.; Riedel, K. (2014): Traumafolgestörungen – Handlungsleitlinien für die Personzentrierte Psychotherapie mit Kindern, Jugendlichen und Bezugspersonen. In: Behr, M.; Hüsson, D.; Nuding, D.; Wakolbinger, C. (Hrsg.): Psychotherapie und Beratung bei Kindern, Jugendlichen, Familien, 143-154. Wien: Facultas.

  • GwG & VPKJ (Hrsg.) (2014): Den Spiel-Raum nutzen. Lehr-DVD zur Personzentrierten Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen. (www.gwg-ev.org).

  • Fröhlich-Gildhoff, K.; Maiworm, M.; Riedel, K.; Steinhauser, H. (2020): Die Aktivität der Therapeut*in in der Personzentrierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie – Wann ist diese sinnvoll, nötig und „erlaubt“? in: PERSON, 24, S. 46-59.